Ratgeber

n8n, Make oder Zapier für Unternehmen

Make, n8n und Zapier nach Betrieb, Kosten, Datenschutz und Verwaltung

Ratgeber, veröffentlicht am 2. Oktober 2026. Stand der Prüfung: 1. Oktober 2026 für Preise, Abrechnungseinheiten, Tarife und Single Sign-on, für die Regionen und Subprozessoren von Make und Zapier, für die Zertifikatsangaben von Make, für Lizenz, Editionen und AVV von n8n und für die Funktionen der drei Werkzeuge; 30. September 2026 für die Subprozessoren von n8n; 28. September 2026 für die Auftragsverarbeitungsverträge von Make und Zapier und die Zertifikate von Zapier; 10. September 2026 für die Zertifikate von n8n. Die USD-Preise von Zapier stammen aus der Preisprüfung vom 25. September 2026. Grundlage sind Preisseiten, Hilfeartikel, Dokumentation und Vertragsdokumente der Anbieter, verlinkt im Teil „Stand, Reihenfolge und Quellen“. ki-tools.com hat die Werkzeuge nicht selbst getestet.

n8n lässt sich im eigenen Haus betreiben oder als n8n Cloud mieten; Make und Zapier gibt es nur als Cloud-Dienst. n8n Cloud speichert laut Anbieter in Frankfurt, mit dokumentierten Ausnahmen für KI-Funktionen, Support und Betrieb. Bei Make wird beim Anlegen der Organisation die Region EU oder USA gewählt; Zapier verarbeitet laut Anbieter in den USA. Abgerechnet wird in drei verschiedenen Einheiten: Workflow-Ausführungen bei n8n, Credits bei Make und Tasks bei Zapier.

Die drei sind die Automatisierungswerkzeuge des Verzeichnisses. Teil 3 stellt ihre dokumentierten Fakten nebeneinander, Teil 8 ordnet sie typischen Ausgangslagen zu. Einschätzungen der Redaktion sind als solche gekennzeichnet.

1. Kurz beantwortet

Was unterscheidet n8n, Make und Zapier?

n8n ist ein Werkzeug für Workflows mit visuellem Editor, das sich auf eigener Infrastruktur betreiben oder als n8n Cloud mieten lässt; Workflows können Code in JavaScript und Python sowie KI-Agenten enthalten. Make verbindet laut Anbieter Anwendungen in einem visuellen Baukasten zu Szenarien, ohne Programmierung. Zapier verbindet laut Anbieter mehr als 9.000 Anwendungen zu Automationen, den Zaps. Make und Zapier laufen nur in der Cloud des Anbieters.

Was kostet n8n?

Die selbst betriebene Community Edition ist kostenlos; Betrieb, Updates und Sicherheit sind eigene Arbeit. n8n Cloud kostet bei Jahresabrechnung 20 € im Monat für den Tarif Starter mit 2.500 Workflow-Ausführungen oder 50 € für Pro mit 10.000. Den Tarif Business für 667 € im Monat bei Jahresabrechnung gibt es nur selbst gehostet, Enterprise auf Anfrage. Ob Steuern enthalten sind, gibt die Preisseite nicht an. Einen kostenlosen Cloud-Tarif gibt es nicht, nur eine 14-tägige Testphase. Die Preise aller drei Werkzeuge und ein Rechenbeispiel stehen in Teil 4.

Ist n8n Open Source?

Nach eigener Darstellung nicht. Die Community Edition steht unter der Sustainable Use License, die laut n8n die Nutzung für eigene interne Geschäftszwecke sowie die nicht kommerzielle und private Nutzung erlaubt. Laut n8n sollte ein Unternehmen n8n nutzen können, wenn es das für interne Geschäftszwecke tut und n8n nicht seinen Kunden bereitstellt, damit diese eigene Konten verbinden und Workflows bauen; im Zweifel verweist n8n auf seine Lizenz-FAQs. Für Nutzungen, die die Lizenz nicht erlaubt, verlangt n8n einen eigenen Vertrag. Beratung und das Bauen von Workflows für Kunden sind laut n8n ohne eigenen Vertrag erlaubt. Weil die Lizenz die Nutzung einschränkt, nennt n8n sich nicht Open Source (Lizenzseite der Dokumentation, gelesen 01.10.2026).

Wo werden die Daten verarbeitet?

Selbst betrieben liegt n8n dort, wo das Unternehmen es installiert; n8n Cloud speichert laut Anbieter in der EU auf Servern in Frankfurt. Für KI-Funktionen und das n8n Gateway nennt die Subprozessorenliste von n8n auch Verarbeitung in den USA und in Singapur. Bei Make liegt die EU-Region bei AWS in Irland, für Enterprise in Deutschland; für KI-Funktionen und die Ausführung eigenen Codes nennt Make Anbieter mit Hosting in den USA. Zapier läuft laut Anbieter auf AWS in den USA und dokumentiert keine EU-Region. Einzelheiten stehen in Teil 5.

Welche Alternativen zu n8n oder Zapier führt das Verzeichnis?

Die jeweils anderen beiden: Make und Zapier als Alternativen zu n8n, Make und n8n als Alternativen zu Zapier. Weitere Werkzeuge führt das Verzeichnis in der Kategorie Automatisierung nicht (Teil 9).

2. Selbst betreiben oder mieten

Nur n8n lässt sich auf eigener Infrastruktur betreiben, per npm, Docker oder auf einem eigenen Server. Die kostenlose Community Edition enthält laut Anbieter fast den vollen Funktionsumfang. Es fehlen unter anderem Single Sign-on, Projekte, mehrere Umgebungen, die Versionierung mit Git und das Teilen von Workflows und Zugangsdaten: In der Community Edition sehen diese nur die Person, die sie angelegt hat, und der Inhaber der Instanz. Diese Funktionen bringen beim Selbstbetrieb die bezahlten Tarife Business und Enterprise, einige gibt es laut n8n auch in n8n Cloud; Business gibt es nur selbst gehostet, Enterprise auch in der n8n Cloud. Make und Zapier gibt es nur als Cloud-Dienst.

Auch selbst betrieben tauscht n8n Daten mit dem Anbieter aus: Eine Lizenz für Business oder Enterprise meldet sich täglich beim Lizenzserver, unter anderem mit der Zahl der produktiven Ausführungen, und die Telemetrie ist standardmäßig eingeschaltet, lässt sich aber abschalten (Preisseite, gelesen 01.10.2026).

Einschätzung der Redaktion: Der eigene Betrieb passt, wo die IT Updates, Backups und Überwachung ohnehin leistet und die Daten das Haus nicht verlassen sollen. Wer das nicht leisten will, nimmt n8n Cloud oder einen der beiden anderen Dienste und gibt den Betrieb an den Anbieter ab.

3. Die Fakten im Vergleich

Die Tabelle wird aus den drei Tool-Profilen erzeugt und zeigt deren Prüfstand. „Unbestätigt“ bedeutet: auf den gelesenen Seiten nicht belegt, nicht: nicht vorhanden. Die Einstiegspreise gelten unter verschiedenen Bedingungen und in verschiedenen Einheiten. n8n nennt Euro-Preise; Make und Zapier nennen Preise in USD, und die Euro-Beträge ihrer Profile sind Schätzungen zum Referenzkurs der Europäischen Zentralbank vom 30.09.2026 (Make) und vom 24.09.2026 (Zapier). „Kostenloser Tarif“ meint ein dauerhaft kostenloses Angebot des Anbieters; die kostenlose, selbst betriebene Community Edition von n8n zählt nicht dazu. Tarife, Preise und Einheiten stehen in Teil 4.

Fakten zu Make, n8n und Zapier aus den Tool-Profilen, mit Prüfdatum
MerkmalMaken8nZapier
AnbieterCelonis Inc. bzw. die zuständige Celonis-Tochter (Konzernmutter Celonis SE, München; ehem. Integromat) (USA)n8n GmbH (Deutschland)Zapier Inc. (USA)
VerarbeitungsortEU wählbarEU/EWR und Schweiz, mit dokumentierten AusnahmenUSA
AVVJaJaJa
ISO 27001JaUnbestätigtUnbestätigt
BetriebNur SaaSSelf-Hosting möglichNur SaaS
Kostenloser Tarifjaneinja
Integrationen laut ProfilMicrosoft 365, Google Workspace, HubSpot, Pipedrive, Salesforce, Slack, MS Teams, Outlook, NotionMicrosoft 365, Google Workspace, HubSpot, Pipedrive, Salesforce, Slack, MS Teams, Outlook, Notion, AsanaMicrosoft 365, Google Workspace, HubSpot, Pipedrive, Salesforce, Slack, MS Teams, Outlook, Notion, Asana, monday.com
Einstiegspreis laut Profilab 8 € / Monatab 20 € / Monatab 18 € / Monat
Stand

Im interaktiven Vergleich stehen die drei Profile auf derselben Faktenbasis nebeneinander: Make, n8n und Zapier vergleichen

4. Was es kostet

Die drei rechnen in verschiedenen Einheiten ab. Die Regeln stammen aus den Hilfeartikeln und Preisseiten der Anbieter (gelesen 01.10.2026).

  • Make rechnet in Credits ab. Jede Ausführung eines Moduls kostet in der Regel einen Credit, auch jede Abfrage eines Auslösers nach neuen Daten. KI-Funktionen verbrauchen je nach Anbindung auch Credits nach Tokens, und eigener Code kostet zwei Credits je Sekunde Laufzeit.
  • n8n rechnet in Workflow-Ausführungen ab. Eine Ausführung ist ein vollständiger Durchlauf eines Workflows, gleich wie viele Schritte er hat. Es zählen nur produktive Ausführungen, also solche, die ein Auslöser, ein Zeitplan oder eine Abfrage startet. Ein Zeitplan zählt bei jedem Start, ein Abfrage-Auslöser nur, wenn er neue Daten findet; Testläufe im Editor, Unter-Workflows und Fehler-Workflows zählen nicht.
  • Zapier rechnet in Tasks ab. Eine erfolgreich ausgeführte Aktion zählt in der Regel als ein Task; Auslöser, Abfragen nach neuen Daten und Zapiers eingebaute Werkzeuge wie Filter, Verzweigungen, Formatter oder Verzögerungen zählen nicht. Ein Schritt mit AI by Zapier kostet je nach Modellstufe einen, drei oder fünf Tasks; Werkzeugaufrufe des Modells kosten zusätzlich. Ein Aufruf über Zapier MCP kostet zwei Tasks, und Zapier Agents haben ein eigenes Kontingent.

Tarife und Preise

  • Make (Preisprüfung am 01.10.2026): kostenloser Tarif mit 1.000 Credits im Monat; für 10.000 Credits im Monat Core 9 $, Pro 16 $ und Teams 29 $ bei Jahresabrechnung, 10,59 $, 18,82 $ und 34,12 $ bei monatlicher Zahlung; Enterprise auf Anfrage. Die Preisseite nennt Preise in USD und keine Steuerangabe. Sind die Credits aufgebraucht, stoppen die Szenarien bis zur Aufstockung.
  • n8n (Preisprüfung am 01.10.2026): n8n Cloud Starter 20 € mit 2.500 Ausführungen im Monat, Pro 50 € mit 10.000; Business 667 € mit 40.000, nur selbst gehostet; jeweils im Monat bei Jahresabrechnung, die laut Preisseite rund 17 % spart. Nutzer sind in allen Tarifen unbegrenzt; Enterprise auf Anfrage. Ob Steuern enthalten sind, gibt die Preisseite nicht an. Kostenlos ist die selbst betriebene Community Edition; n8n Cloud bietet eine 14-tägige Testphase, keinen kostenlosen Tarif.
  • Zapier (USD-Preise am 25.09.2026 bestätigt, Euro-Anzeige gelesen am 01.10.2026): kostenloser Tarif mit 100 Tasks im Monat; Professional ab 19,99 $ im Monat bei Jahresabrechnung (29,99 $ monatlich, 750 Tasks), Team ab 69 $ (103,50 $ monatlich, 2.000 Tasks). Laut Zapier spart die Jahresabrechnung 33 %. Mit Euro als Währung zeigt die Preisseite Professional ab 17,85 € und Team ab 61,60 € im Monat bei Jahresabrechnung, zuzüglich Steuern und Abgaben; der Euro-Betrag richtet sich laut Anbieter nach dem USD-Kurs bei der Zahlung. Am Task-Limit rechnet Zapier weitere Tasks zu einem höheren Preis ab, wenn das eingeschaltet ist; sonst pausieren die Zaps bis zum nächsten Abrechnungszeitraum.

Rechenbeispiel

Annahmen: ein Workflow mit einem Abfrage-Auslöser, der alle 15 Minuten nach neuen Daten fragt, und drei gewöhnlichen Aktionen ohne KI-Schritte und ohne eigenen Code, die je neuem Datensatz einmal laufen; in einem Monat mit 30 Tagen findet der Auslöser 1.000-mal einen neuen Datensatz. Gezählt wird nach den Regeln oben, mit den Listenpreisen bei Jahresabrechnung (gelesen 01.10.2026):

  • Make: 2.880 Abfragen des Auslösers und 3.000 Aktionen, zusammen rund 5.880 Credits. Das passt in den Tarif Core mit 10.000 Credits für 9 $ im Monat.
  • n8n: 1.000 Ausführungen, weil ein Abfrage-Auslöser ohne neue Daten nicht zählt. Das passt in den Tarif Starter mit 2.500 Ausführungen für 20 € im Monat.
  • Zapier: 3.000 Tasks, weil nur die Aktionen zählen. Das passt in Professional mit 5.000 Tasks für 89 $ im Monat; die kleinste Stufe mit 750 Tasks reicht nicht.

Einschätzung der Redaktion: Bei Workflows mit vielen Schritten oder häufigen Abfragen entscheidet die Abrechnungseinheit mehr über die Kosten als der Einstiegspreis. Wer die eigenen Abläufe kennt, zählt sie vor der Wahl in allen drei Einheiten durch.

5. Datenschutz im Vergleich

Die folgenden Punkte beschreiben, was die Anbieter dokumentieren; das Datum steht jeweils dabei.

Auftragsverarbeitung

  • Make: Celonis stellt einen AVV (Make Data Processing Agreement) bereit, verlinkt auf der Rechtsseite zu Make (gelesen 28.09.2026).
  • n8n: Einen vorunterzeichneten AVV (Data Processing Agreement) stellt n8n auf seiner Rechtsseite zum Herunterladen, Gegenzeichnen und Zurücksenden bereit (gelesen 01.10.2026), ebenso im Trust Center (gelesen 10.09.2026).
  • Zapier: AVV (Data Processing Addendum vom 27.08.2026). Übermittlungen in die USA stützt Zapier auf das EU-US Data Privacy Framework; Standardvertragsklauseln greifen, falls es entfällt oder die Übermittlung nicht abdeckt (gelesen 28.09.2026).

Verarbeitungsort

  • Make: Region EU oder USA, beim Anlegen der Organisation gewählt und danach nicht änderbar. Die EU-Region liegt laut Subprozessorenliste (gültig ab 12.12.2025, gelesen 01.10.2026) bei AWS in Irland, für Enterprise in Deutschland. Für KI-Funktionen nennt die Liste OpenAI, Anthropic, Google und Groq mit Hosting in den USA sowie Microsoft mit Hosting in Frankreich; für die Ausführung eigenen Codes und für Werkzeuge der Kundenkommunikation nennt sie Anbieter mit Hosting in den USA, dazu Konzerngesellschaften in und außerhalb der EU.
  • n8n: selbst betrieben dort, wo das Unternehmen es installiert. n8n Cloud speichert laut Preisseite in der EU auf Servern in Frankfurt. Die Subprozessorenliste (Stand 22.09.2026, gelesen 30.09.2026) nennt Microsoft Azure in der EU als Cloud-Anbieter; für KI-Funktionen und das n8n Gateway Anbieter mit Verarbeitung in den USA, der EU und Singapur, dazu Konzerngesellschaften in den USA und im Vereinigten Königreich für Support und Betrieb. Über das Gateway laufen KI-Modelle ohne eigenen Zugang beim Modellanbieter; dieser erhält dabei den Inhalt der Anfrage (gelesen 01.10.2026).
  • Zapier: laut Sicherheitsseite auf AWS in den USA; eine EU-Region dokumentiert Zapier nicht. Die Subprozessorenliste (gültig ab 19.09.2026, gelesen 01.10.2026) nennt fast ausschließlich Anbieter in den USA, darunter die KI-Anbieter AWS, Anthropic, Fireworks AI, Google, Microsoft und OpenAI; Meta zusätzlich in weiteren Ländern in und außerhalb der EU. Laut Zapier nutzen die KI-Subprozessoren Kundeninhalte nicht zum Training.

Zertifikate

  • Make: ISO 27001 laut Zertifikat der Celonis SE, dessen Geltungsbereich Make einschließt (ausgestellt 14.05.2025, gültig bis 16.03.2027); die Prüfungen nach SOC 2 Type II und SOC 3 hat Make laut Sicherheitsseite abgeschlossen (gelesen 01.10.2026).
  • n8n: SOC 2 Type II und SOC 3 im Trust Center; ISO 27001 ist dort nicht ausgewiesen (gelesen 10.09.2026).
  • Zapier: SOC 2 Type II und SOC 3 (Hilfeartikel vom 23.03.2026); ISO 27001 ist auf den geprüften Anbieterseiten nicht belegt.

Einschätzung der Redaktion: Ein Workflow leitet die Daten, die er zwischen den angebundenen Anwendungen bewegt, durch die Plattform. Wo personenbezogene Daten durchlaufen, gehört der AVV vor den ersten produktiven Workflow. KI-Schritte verdienen einen eigenen Blick, weil sie bei Make und bei n8n Cloud Anbieter außerhalb der EU einbeziehen können.

Fragen an den Anbieter

  1. Für welchen Tarif gilt der AVV, und wer ist Vertragspartner?
  2. Welche Funktionen verlassen die gewählte Region, etwa KI-Schritte, eigener Code oder Support?
  3. Wie lange werden Ausführungsdaten und Protokolle aufbewahrt, und wer kann sie einsehen?
  4. Wer darf Verbindungen zu Anwendungen anlegen und für andere freigeben?

6. KI-Agenten und Erweiterbarkeit

Die Funktionen beschreiben die Anbieter selbst (gelesen 01.10.2026); auch die Zahlen der Anbindungen sind Angaben der Anbieter.

Make

  • Mehr als 3.000 fertige App-Anbindungen; die HTTP-App ruft beliebige Schnittstellen auf, Webhooks starten Szenarien sofort
  • Make AI Agents (Beta), die Szenarien als Werkzeuge nutzen; Maia by Make zum Bauen und zur Fehlersuche in natürlicher Sprache
  • Make MCP Server und die Make Code App für JavaScript und Python

n8n

  • Laut Integrationsseite 2.285 Integrationen, dazu ein HTTP-Request-Knoten und Community-Knoten
  • Code-Knoten für JavaScript und Python
  • KI-Agenten auf LangChain-Basis mit Modellen, Werkzeugen und Gedächtnis; MCP-Server und MCP-Client

Zapier

  • Laut Anbieter mehr als 9.000 angebundene Apps
  • KI-Agenten, Canvas zum Planen von Abläufen und Vorlagen
  • Zapier MCP für KI-Assistenten wie ChatGPT oder Claude und ein SDK für eigene Anwendungen

Einschätzung der Redaktion: n8n richtet sich mit Code-Knoten und eigenem Betrieb an Teams mit Entwicklern, Make und Zapier an Fachbereiche, die ohne Programmierung automatisieren. Wer eine seltene Anwendung anbinden muss, prüft zuerst, ob es dafür eine fertige Anbindung gibt.

7. Einführung und Verwaltung

Die Angaben stammen aus den Preisseiten und der Dokumentation der Anbieter (gelesen 01.10.2026).

  • Make: Teams und Teamrollen ab dem Tarif Teams; Single Sign-on, eigene Rollen und Audit-Logs nur in Enterprise. Nutzer sind in allen Tarifen unbegrenzt.
  • n8n: ab Business Single Sign-on (SAML, LDAP), mehrere Umgebungen und Versionierung mit Git; Business nur selbst gehostet, Enterprise auch in der n8n Cloud, zusätzlich mit externen Secret-Stores und Log-Streaming. Nutzer sind in allen Tarifen unbegrenzt.
  • Zapier: im Tarif Team ein gemeinsamer Arbeitsbereich mit geteilten Zaps, Ordnern und App-Verbindungen, dazu SAML-Single-Sign-on und Audit-Log; in Enterprise getrennte Arbeitsbereiche in einer Organisation, SCIM-Provisionierung und erweiterte Admin-Rechte.

Einschätzung der Redaktion: Eine Person im Unternehmen sollte die Workflows verantworten und fehlgeschlagene Läufe prüfen. Wer Single Sign-on braucht, wählt den Tarif danach: bei Make nur Enterprise, bei n8n ab Business, bei Zapier ab Team.

8. Welche Wahl zu welcher Ausgangslage passt

Einschätzung der Redaktion: Die Zuordnung folgt aus den Fakten in den Teilen 2 bis 7. Sie ist keine Rangfolge.

Eigene IT, sensible Daten, die Daten sollen im Haus bleiben

Passend: n8n, selbst betrieben, weil es als einziges der drei auf eigener Infrastruktur läuft; Workflows, Zugangsdaten und Ausführungsdaten liegen dann dort, wo das Unternehmen n8n installiert. Zu beachten: Betrieb, Updates und Sicherheit sind eigene Arbeit, und was ein Workflow an Anwendungen außerhalb der eigenen Infrastruktur sendet, verlässt sie. Single Sign-on, Projekte und das Teilen von Workflows gibt es erst mit dem Tarif Business, dessen Lizenz sich täglich mit Nutzungsdaten beim Anbieter meldet.

Fachbereich ohne Entwickler, Verarbeitung in der EU wichtig

Passend: Make mit EU-Region, weil Szenarien ohne Programmierung entstehen und die EU-Region bei AWS in Irland liegt, für Enterprise in Deutschland. Zu beachten: Für KI-Funktionen und eigenen Code nennt Make Anbieter mit Hosting in den USA, und die Region lässt sich nach dem Anlegen der Organisation nicht mehr ändern. n8n Cloud speichert ebenfalls in der EU, setzt aber IT-Unterstützung voraus.

Viele oder seltene SaaS-Anwendungen, keine personenbezogenen Daten

Passend: Zapier, das laut Anbieter mehr als 9.000 Apps anbindet. Zu beachten: Zapier verarbeitet in den USA und dokumentiert keine EU-Region; Übermittlungen stützt es auf das EU-US Data Privacy Framework.

Verarbeitung ausschließlich in der EU ist Pflicht

Passend: n8n in der Community Edition auf eigener Infrastruktur in der EU, wenn die Instanz von den Servern von n8n getrennt ist und auch die KI-Modelle und alle angebundenen Anwendungen in der EU verarbeiten. Zu beachten: Die Telemetrie ist standardmäßig eingeschaltet; laut n8n trennen mehrere Einstellungen eine selbst betriebene Instanz von den Servern von n8n, darunter das Abschalten von Telemetrie, Versionshinweisen und Vorlagen. Die bezahlten Editionen Business und Enterprise melden sich dagegen täglich mit Nutzungsdaten beim Lizenzserver von n8n, dessen Standort auf den gelesenen Seiten nicht dokumentiert ist; für sie ist die Verarbeitung ausschließlich in der EU unbestätigt. Make verarbeitet auch mit EU-Region nicht alles in der EU: Die Subprozessorenliste nennt Anbieter in den USA, etwa für Kundenkommunikation, KI-Funktionen und eigenen Code. Zapier dokumentiert keine EU-Region.

9. Was dieser Vergleich nicht leistet

Die Angaben beruhen auf den Dokumenten der Anbieter zum genannten Datum. ki-tools.com hat die Werkzeuge nicht selbst getestet und macht keine Aussagen zu Zuverlässigkeit oder Geschwindigkeit. Der Vergleich umfasst die drei Automatisierungswerkzeuge des Verzeichnisses; andere, etwa Microsoft Power Automate, führt das Verzeichnis nicht. Die Datenschutz-Punkte beschreiben dokumentierte Angaben: Ob ein Einsatz zulässig ist, hängt von den verarbeiteten Daten und der Konfiguration ab und gehört vor dem Einsatz zum Datenschutzbeauftragten. Die Angaben zur Lizenz von n8n geben die Darstellung des Anbieters wieder. Der Ratgeber ist keine Rechtsberatung.

10. Stand, Reihenfolge und Quellen

Für diesen Ratgeber wurden am 1. Oktober 2026 die Preise, Abrechnungseinheiten, Tarife und Single Sign-on der drei Werkzeuge, die Regionen und Subprozessoren von Make und Zapier, die Zertifikatsangaben von Make, Lizenz, Editionen und AVV von n8n sowie die Funktionsbeschreibungen nachgelesen. Die übrigen Angaben stammen aus den drei Profilen: die Subprozessoren von n8n vom 30. September 2026, die Auftragsverarbeitungsverträge von Make und Zapier und die Zertifikate von Zapier vom 28. September 2026, die Zertifikate von n8n vom 10. September 2026 und die USD-Preise von Zapier aus der Preisprüfung vom 25. September 2026.

In Listen und Tabellen stehen die drei alphabetisch nach Toolname in deutscher Sortierung, Make vor n8n vor Zapier, wie in allen Listen des Verzeichnisses; Regel und Gründe stehen in der Methodik unter Reihenfolge und Auswahl. Die Zuordnung in Teil 8 ist eine Einschätzung der Redaktion, keine Rangfolge.

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